Handel nicht länger benachteiligen: Ja zur SRG-Initiative!
Am 8. März kommt eine für den Handel wichtige Vorlage zur Volksabstimmung: die Volksinitiative «200 Franken sind genug!» (SRG-Initiative). Sie will die Abgabe für Radio und Fernsehen für Haushalte von heute 335 auf 200 Franken reduzieren und die Unternehmen vollständig von der Abgabepflicht befreien. Gründe für die Annahme dieser Initiative gibt es aus Sicht der Unternehmen wie auch der privaten Haushalte gleich mehrere. Insbesondere für Händler würde eine Annahme eine bedeutende Entlastung bringen.
Heute sind Handelsbetriebe speziell benachteiligt, weil die Höhe der Gebühr für Unternehmen anhand des Umsatzes berechnet wird. Anders als viele Dienstleister und Produktionsbetriebe haben Händler naturgemäss sehr hohe Umsätze, aber tiefe Margen und bescheidene Gewinne. Marge, Gewinn, Anzahl Mitarbeiter etc. spielen für die SRG aber keine Rolle: Nur der Umsatz zählt. Auch KMU-Handelsbetriebe werden daher wie Grossunternehmen belastet.
Für die Unternehmen bedeutet die Abgabe ohnehin eine Doppelbelastung: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bezahlen für den Medienkonsum im privaten Haushalt die Serafe-Gebühr, und gleichzeitig bezahlen die Unternehmen auch noch die Mediensteuer.
Linke Politiker verbreiten im Abstimmungskampf Schreckensszenarien: Die SRG werde kaputtgespart, die besten Sendungen würden gestrichen. Tatsache ist: Die Bevölkerung in der Schweiz bezahlt heute die höchsten Radio- und Fernseh-Gebühren weltweit. Auch wenn die SRG gezwungen wird, den Gürtel etwas enger zu schnallen, werden die beliebtesten Angebote weiterhin Bestand haben. Die SRG hätte kein Interesse daran, die besten Pferde in ihrem Stall zu opfern. Sie hat andernorts noch genügend Sparpotential.
Deshalb hat Handel Schweiz die Ja-Parole zur SRG-Initiative gefasst. Danke, dass auch Sie uns mit Ihrer Stimme unterstützen!