Temu & Co.: Bundesbern wird aktiv

Interpellationen zum Einkauf von Spielwaren sind eingereicht.

Es war ein Schock für die Schweizer Konsumenten: Ende letzten Jahres veröffentlichte der Spielwarenverband Schweiz das Resultat von Tests, die ein unabhängiges Labor gemacht hatte. Die Testobjekte: 18 Spielwaren, gekauft auf den Shopping-Apps Temu und Shein. Das Resultat: 15 von ihnen dürften in der Schweiz gar nicht verkauft werden. Die Qualität ist lausig, ja sogar gefährlich. Und was bei den Spielwaren der Fall ist, gilt auch für viele andere Konsumgüter.

Bis jetzt sind unseren Behörden die Hände gebunden, da die ausländischen Onlineshops nicht der schweizerischen Gesetzgebung unterstehen. Doch jetzt regt sich Widerstand im Parlament. Nationalrat Benjamin Roduit (Die Mitte, Wallis) reichte kürzlich eine Interpellation zum Thema ein: «Was macht der Bundesrat gegen den Import von Spielzeug mit einer schlechten Qualität, das die Gesundheit von Kindern gefährdet?». Er regt zu Recht an, dass der Bundesrat die ausländischen Onlineshops verpflichtet, in der Schweiz nur Güter anzubieten, die unserer Gesetzgebung entsprechen.

In die gleiche Kerbe wie Roduit schlägt Ständerätin Tiana Angelina Moser (Grünliberale, Zürich). Auch sie bemängelt in einer Interpellation, dass die Schweiz nichts gegen den Import von gefährlichem Ramsch unternimmt: «Diese Situation stellt nicht nur eine Gefahr für die Konsumierenden dar, sondern benachteiligt auch die inländischen Hersteller und Händler, welche sich durch die Sicherstellung der hiesigen Vorgaben und Produktesicherheitsstandards mit Mehrkosten gegenüber ihrer ausländischen Konkurrenz konfrontiert sehen.»

Auch das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) scheint den Ernst der Lage erkannt zu haben. Es will Online-Shops dazu verpflichten, Angebote, die das Schweizer Recht nicht erfüllen, zu entfernen. «Diese Bestimmung soll mit der anstehenden Teilrevision des Lebensmittegesetzes auch für die Schweiz übernommen werden», informiert Mediensprecherin Sarah Camenisch auf Anfrage. Die Revision gehe dieses Jahr in die Vernehmlassung.

Man kann also hoffen, dass den chinesischen Online-Shops schon relativ bald ein steiferer Wind entgegenblasen wird. Dies ist auch eminent wichtig. Es geht hier erstens um die Sicherheit der Konsumentinnen, zweitens um gleich lange Spiesse für Schweizer Online-Shops und drittens auch um die Umwelt; es ist kaum nachhaltig, tonnenweise Produkte einzufliegen, die dermassen billig hergestellt sind, dass sie schon nach kürzester Zeit kaputtgehen und entsorgt werden.

Das sagen unsere Mitglieder

«Weltwirtschaftliche Krisen geben sich die Hand. Die Herausforderungen des Handels werden komplexer. Ein starker Verband mit klarer Strategie und Konsequenz gibt Orientierung und unterstützt bei anstehenden Aufgaben.»

Thomas Freuler

Präsident Schweizer Stahl- und Haustechnikverband / Spaeter AG
Vorstand Handel Schweiz

Das sagen unsere Mitglieder

„Handel-Schweiz ist aktiv und engagiert sich für den Erhalt und die Entwicklung von handelsfreundlichen Rahmenbedingungen. Denn nur ein freier Handel garantiert die Versorgungssicherheit der Schweiz und führt zu wirtschaftlichem Erfolg.“

Benjamin Stähelin

Geschäftsführer Tioman Trading SA

Das sagen unsere Mitglieder

„Handel Schweiz engagiert sich für praxisnahe Ausbildungen, um in der Berufsausbildung am Puls zu sein. Unsere Lernenden profitieren, dank einer soliden Grundlage, von tollen Karrierechancen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft im Handelssektor.“

Karin Streit-Heizmann

Geschäftsführerin Heizmann AG

Das sagen unsere Mitglieder

„Gemeinsam mit andern für den Handel das Beste tun.“

Hans Christian von der Crone

Geschäftsführer Nimex AG / Vorstand Handel Schweiz

Rückblick und Einschätzungen

Die Handelsbranchen resümieren & legen ihre Einschätzungen dar.

Von der Stahl- und Edelstahlbranche über den Holzhandel bis hin zu den Baumaterialhändlern – sie alle verzeichnen ein schwieriges Jahr 2023. Die massiven Umsatzrückgänge sowie fehlende Aufträge haben im vergangenen Jahr einige Unternehmen stark gefährdet. Auch für das aktuelle Jahr prognostizieren diese Branchen skeptisch, da ein verschärfter Konkurrenzkampf erwartet wird.

Auch bei der Werkzeug- und Maschinenindustrie kam es zu einer Abschwächung auf dem Markt. Den grössten Einfluss auf das Jahr hatte der starke Franken. Dem laufenden Jahr sieht diese Branche optimistisch entgegen.

Die Lebensmittelverarbeiter, sowie auch die Milch- und Weinbranchen hatten Mühe, ihre Kosten zu decken. Die steigenden Produktionskosten, die Kapazitätseinschränkungen in der Verarbeitung und die sinkenden Nachfragen stellen die Branchen vor Probleme. Der Druck der Grosshändler und die auffallend steigenden Zahlen der Einkäufe im Ausland kommen erschwerend hinzu.

Im Detailhandel waren die Themen der Personal-, Energie- und Transportkosten herausfordernd. Auch der Textilhandel bekundete letztes Jahr grosse Schwierigkeiten in den Kaufhäusern. Die hohen Kosten der Überseetransporte tangieren nebst dem Detailhandel auch die Spielwarenbranche. Diese Branche hat vermehrt mit der asiatischen Konkurrenz zu kämpfen, was nun auch Bundesbern zum Handeln bewegt. Auch die Rauchwaren kämpfen mit Erzeugnissen aus Asien und den günstigen Konkurrenzprodukten aus Deutschland.

Die Motorradbranche profitiert von tendenziell länger anhaltenden Schönwetterprognosen, was allerdings durch städtische Behörden zunichte gemacht wird, da diese auf den Strassen je länger je rigidere Vorschriften erlassen.

In der Kamerabranche, sowie der Leder- & IT-Branche wurden positive Jahre verzeichnet. Die Kamerabranche profitierte von neuen Technologien und ist optimistisch, das aktuelle Jahr vor allem im B2B-Bereich positiv anzugehen. Die optimistische B2B-Situation gilt auch für die IT-Branche.
Dank den Wechselkursen konnte die Lederbranche eine positive Bilanz für 2023 ziehen.

Die Branchen sind durchwegs optimistisch, dass 2024 stabiler wird.

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Rückblick: Online Handels-Dialog I

“Fachkräftemangel und dem Arbeitsmarkt der Zukunft”

Mit zwei Input-Referaten und einer anschliessenden Diskussion wurde die Thematik des “Fachkräftemangels” beleuchtet und die Erwartungen von Mitarbeitenden im Arbeitsmarkt der Zukunft bzw. Möglichkeiten von Unternehmen im Wettbewerb um Talente aufgezeigt.

Dr. Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit des SECO, hat aufgezeigt, dass der strukturelle Fach- und Arbeitskräftemangel die Schweiz in den kommenden Jahrzehnten weiter begleiten wird. Das ganze Referat gibt es hier im Video. Kernaussagen: 

Auch wenn aktuell eine Erholung auf hohem Niveau beobachtet wird. Der Arbeitsmarkt wächst weiter über dem demografischen Potenzial. Seit den 2000er Jahren beobachtet man ein ungebrochenes Stellen- und Beschäftigungswachstum.

Die Erhöhung der Erwerbsquote ist in der Schweiz schon weitgehend ausgeschöpft, die Nachfrage kann letztlich nur durch Zuwanderung erfüllt werden und diese ist politisch umstritten. International gibt es einen zunehmenden Wettbewerb um Fachkräfte. 

Das liberale Arbeitsrecht in der Schweiz schafft gewisse Gestaltungsspielräume, muss dafür aber bewahrt werden. Die Erwerbsquote ist über alle Altersgruppen an der weltweiten Spitze, allerdings sinkt die durchschnittlich geleistete Arbeitszeit. 

Wenn die inländische Geburtenrate nicht wieder deutlich steigt und ohne Zuwanderung, wird diese Entwicklung zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung führen. 

Jean-Daniel Roth, Inhaber der mycomm GmbH, hat anhand seiner Fachkräfte-Umfrage verdeutlicht, was Arbeitnehmende heute von Arbeitgebern erwarten und wie Unternehmen sich im Wettbewerb um Talente erfolgreich positionieren können. Das ganze Referat gibt es hier im Video und die Ergebnisse der Fachkräfte-Umfrage 2022 hier. Kernaussagen: 

Statt auf die Generationenfrage, sollte im Wettbewerb um Mitarbeitende eher auf deren Lebenssituation geachtet werden. Je nach Alter und Lebenssituation unterscheiden sich die Wünsche und Unterwartungshalten gegenüber dem Arbeitsumfeld signifikant. 

Beispiel sind vorteilhafte PK-Leistungen, die bei jüngeren Mitarbeitenden fast keine Rolle spielen, mit zunehmendem Alter aber immer mehr gewichtet werden. Für junge Arbeitnehmer spielen die sozialen Faktoren am Arbeitsplatz dafür eine wichtigere Rolle. 

Unternehmenskultur, gelebte Werte und die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit übersteuern zunehmend den Gewinn, der aus zusätzlichen “Benefits” (Home Office, Ferienwoche usw.) gezogen werden kann. Bei “Benefits” ist über die Zeit immer eine gewisse Anpassung im Markt festzustellen, die dann nicht mehr zur Differenzierung mit Mitbewerbern beiträgt.

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Handel Schweiz wird sich für BVG-Reform engagieren

Mit eindrücklicher Mehrheit haben Volk und Stände für die 13. AHV-Rente gestimmt.

Das ist zu akzeptieren. Wenn die Finanzierung über Lohnprozente oder auch die Mehrwertsteuer geschieht, werden Arbeitnehmende und Familien zusätzlich belastet. Wenn Bundesrat und Parlament andere Wege finden, um so besser. Allerdings ist das nicht so einfach, es geht um fünf Milliarden pro Jahr. Tendenz steigend.

Im Vorfeld der Abstimmung hat man in den Medien viele Geschichten gelesen, dass es Rentnerinnen und Rentnern schlecht geht. Kaum ist die Abstimmung vorbei, dreht der mediale Wind. Überall ist zu lesen, dass Familien kaum über die Runden kommen. Man merkt: Es geht auf eine neue Abstimmung zu. Am 9. Juni wird an der Urne über die Prämien-Initiative der SP entschieden, dass Bund und Kantone verpflichtet sind, die Ermässigung von Krankenkassen-Prämien massiv zu erhöhen. Das führt gemäss Berechnungen des Bundesrats schon 2030 zu Mehrkosten von bis zu 12 (!) Milliarden Franken pro Jahr. Tendenz steigend.

Es ist nicht wegzudiskutieren, dass es sowohl unter Rentnerinnen und Rentnern als auch unter Familien und Erwerbstätigen Menschen in unserem Land gibt, die jeden Franken zweimal umdrehen müssen. Und es ist unbestritten, dass es dafür gezielte Unterstützung braucht. Es ist hingegen schlicht falsch, die grosse Mehrheit der Rentnerinnen und Rentner oder der Familien so zu charakterisieren, dass sie an der Armutsgrenze leben. Wir alle wissen, Umverteilung ist letztlich das falsche Mittel, um den Wohlstand der breiten Mittelschicht zu fördern. Dafür braucht es eine florierende Wirtschaft und starke Unternehmen.

Für den Ausbau der AHV habe ich ein gewisses Verständnis, auch mein finanzpolitisches Gewissen dagegen rebelliert. Wenn wir nun bei jedem Abstimmungssonntag jedoch erneut im Sinne der Linken Milliarden umverteilen, dann belasten wir sowohl die Budgets des Mittelstands als auch die Wirtschaft zusätzlich mit neuen Steuern. Und am Schluss sind alle ärmer. Das ist kein erfolgversprechender Weg.

Nötige Reformen wie bei der 2. Säule (Pensionskassen) müssen weiterhin möglich sein. Für Handel Schweiz ist unser Vorsorgesystem ein wichtiger Standortfaktor. Es muss weiterhin tadellos funktionieren. Handel Schweiz wird sich deshalb im Herbst mit einer eigenen Kampagne engagiert für die BVG-Reform einsetzen. Sie behebt offensichtliche Mängel, etwa die Umverteilung zulasten von den erwerbstätigen Familien und sorgt dafür, dass auch Teilzeiterwerbstätige, insbesondere Frauen, vermehrt in den Genuss von Pensionskassenrenten kommen. Als Arbeitgeber aus dem Handel sind wir bereit, dafür auch die notwendigen Sparbeiträge zu leisten.

 Rudolf O. Schmid, Präsident Handel Schweiz

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Nachverfolgbarkeit

Politisch weiter brisant: Herkunftsdeklaration und Nachverfolgbarkeit

Auch nach dem knappen Scheitern der Konzernverantwortungsinitiative an der Urne vor gut 4 Jahren bleiben die Themen Herkunftsdeklaration und Nachverfolgbarkeit auf dem politischen Tapet. In der EU wurden letztes Jahr verschärfte Regelungen betreffend Lieferketten beschlossen, die nun auf die Debatte in der Schweiz ausstrahlen. Gewisse Kreise fordern einen Nachvollzug der EU-Regulierung durch den Bundesrat. Die Initianten der Konzernverantwortungsinitiative haben bereits eine neue Initiative angekündigt, «um sicherzustellen, dass das Thema in Bundesbern nicht auf die lange Bank geschoben wird». Das Thema Herkunftsdeklaration und Nachverfolgbarkeit bleibt also aktuell.

Niederschwellig zeigt sich die Tendenz zu mehr Transparenz bei der Neuregelung zur Backwarendeklaration in der Schweiz. Dort gilt neu eine schriftliche Herkunftsdeklaration für Brot und Feinbackwaren für den Offenverkauf. Dies ist nur eines der Beispiele, die zeigen, dass die übergeordnete Debatte zur Verantwortungsübernahme in Produktion und Handel nichts an Aktualität eingebüsst hat. Und mit den neuen Bestrebungen für eine Konzernverantwortungsinitiative II findet diese Debatte zunehmend Gehör in der Öffentlichkeit.

Die Initiative zielt darauf ab, Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden entlang ihrer Lieferketten stärker zur Verantwortung zu ziehen. Durch die Einführung strengerer Haftungs- und Sorgfaltspflichten sollen Unternehmen dazu gebracht werden, ihre Lieferanten genauer zu überwachen und sicherzustellen, dass keine Verstösse gegen grundlegende Standards auftreten. Dies würde auch den Druck auf die Handelsbranche erhöhen, transparente Herkunftsdeklarationen und eine lückenlose Nachverfolgbarkeit von Rohstoffen zu gewährleisten. Um den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen, müssten die Produkte korrekt deklarieret werden.

In der Praxis erfordert dies beispielsweise die Überarbeitung von Verpackungsdesigns und die Implementierung neuer Prozesse entlang der Lieferkette. Insbesondere für Unternehmen mit komplexen globalen Lieferketten kann dies eine immense logistische Herausforderung darstellen. Darüber hinaus müssten Unternehmen sicherstellen, dass sie über die technologischen Mittel verfügen, um eine effektive Nachverfolgbarkeit ihrer Rohstoffe zu gewährleisten. Dies erfordert den Einsatz von Datenmanagement- und Rückverfolgbarkeitssystemen, die oft mit erheblichen Investitionen verbunden sind. Die Integration dieser Systeme in bestehende Betriebsabläufe kann ebenfalls zeitaufwendig und komplex sein.

 

Wesentliche Herausforderung bleibt zudem, sicherzustellen, dass Lieferanten entlang der gesamten Lieferkette die erforderlichen Standards einhalten. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit mit Lieferanten und gegebenenfalls die Überprüfung und Zertifizierung ihrer Prozesse. Für Unternehmen, die in Ländern mit unterschiedlichen rechtlichen und kulturellen Rahmenbedingungen tätig sind, kann dies besonders komplex werden.

Zusammengefasst hätte eine solche Neuregelung komplexe und kostspielige Auswirkungen für den Handel in der Schweiz. Was auch die Initianten verkennen: Der Handel in der Schweiz übernimmt schon heute Verantwortung. Eine aktuelle Befragung der Mitglieder von Handel Schweiz zeigt, dass die Branche sich ihrer Verantwortung für einen nachhaltigen Freihandel bewusst ist: 48% der Mitglieder von Handel Schweiz äussern sich positiv oder eher positiv zu umwelt- und sozialpolitischen Klauseln in Freihandelsabkommen. Insgesamt votiert eine relative Mehrheit der Mitglieder von Handel Schweiz für mehr umwelt- und sozialpolitische Verantwortung der Unternehmen.

Die trotz allem auch vorhandene Skepsis gegenüber solchen umwelt- und sozialpolitischen Klauseln in Freihandelsverträgen begründet sich durch die beschriebene Sorge vor nicht umsetzbaren Anforderungen. Der Handel in der Schweiz ist bestrebt, die steigenden Anforderungen an Herkunftsdeklarationen und Rohstoff-Nachverfolgbarkeit zu erfüllen. Für die Branche ist es gleichzeitig aber zentral, dass Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben.

Jetzt geht es mit Blick auf die EU und eine allfällige Konzenverantwortungsinitiative II darum, Lösungen mit Augenmass zu finden, welche den verschiedenen Ansprüchen gerecht werden. Dies geht nur mit einer Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Regierungen und anderen Stakeholdern, um Lösungen zu finden, die sowohl praktikabel als auch wirksam sind.

 

 

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Thema Nachhaltigkeit

Das CNO Panel verbindet Menschen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Verwaltung und Politik, um aus den Informations- und Kommunikationstechnologien den bestmöglichen Wert zu schöpfen. Das CNO Panel ist dafür die Schweizer Plattform für das Top-Management mit Schwerpunktreferaten, Workshops und viel Raum für persönliches Networking. Freuen Sie sich auf relevante Statements – sowie auf Kunst und Kulinarik.

Am CNO Panel No. 23 widmen wir uns der Nachhaltigkeit und beziehen dieses Thema wie gewohnt auf die Kraft der Informations- und Kommunikationstechnologien. Wir fragen, wie die Nachhaltigkeit mittels Digitalisierung verbessert werden kann, und wie eine nachhaltige Digitalisierung aussehen muss. Einerseits geht es also darum, dank der digitalen Transformation unsere Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltiger zu gestalten, andererseits aber auch darum, nachhaltige IT und insbesondere Software herzustellen.

Nachhaltigkeit verstehen wir als die Förderung einer dauerhaften Entwicklung, welche die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt – ohne dabei zu riskieren, dass künftige Bedürfnisse unbefriedigt bleiben. Oft wird zwischen sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Nachhaltigkeit unterschieden, wobei diese drei Aspekte in Wechselwirkung stehen. Ohne ökologische bzw. soziale Nachhaltigkeit ist nämlich auch keine ökonomische Nachhaltigkeit denkbar und umgekehrt. Darum befassen wir uns am CNO Panel No. 23 gleichermassen mit der digitalen Nachhaltigkeit und der Nachhaltigkeit der Digitalisierung.

Mehr Nachhaltigkeit dank Digitalisierung

Die Perspektive der nachhaltigen Digitalisierung bezieht sich auf die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Digitalisierung.
Es geht also um die Frage: Wie können wir Informations- und Kommunikationstechnologien nutzen, um die soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit zu steigern?

Unzählige Start-ups entwickeln Lösungen für eine nachhaltigere Welt. Nehmen wir als Beispiel TooGoodToGo. Auf der App publizieren täglich Take-Away- und konventionelle Restaurants Menüs, die man vergünstigt abholen kann. So wird Food Waste verhindert. Dank der Digitalisierung aller Prozesse rund um diesen Dienst, wird das Geschäftsmodell von TooGoodToGo überhaupt erst realistisch.

Aber auch Unternehmen aus dem Industriezeitalter gewinnen an Nachhaltigkeit – dank Digitalisierung! Zum Beispiel spart die SBB dank der «grünen Welle» Strom im Bereich von 90 Gigawatt: Lokomotivführerinnen und Lokomotivführer erhalten in Realzeit Informationen über ihre Strecke und sind damit in der Lage, die Geschwindigkeit so einzustellen, dass sie nie auf der Strecke anhalten müssen.

Wie müssen wir vorgehen, um die Digitalisierung und die digitale Transformation nachhaltig zu gestalten? Beispielsweise können ökologische Klimatisierungstechniken angewendet werden, damit im Rechenzentrum nicht unnötig viel Strom verbraucht wird. Man spricht in diesem Zusammenhang von Green IT.

Eine geschäftliche Anforderung kann meistens mit unterschiedlichen Lösungen befriedigt werden. Werden Algorithmen programmiert, die unnötig viel Rechenleistung benötigen, so schadet das der ökologischen Nachhaltigkeit, weil unnötig viel Strom verbraucht wird.

Eine ökologisch nachhaltige Software hat die Fähigkeit, lange zu funktionieren und nur die unbedingt erforderlichen Ressourcen zu verwenden.

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Digitale Nachhaltigkeit

Digitale Nachhaltigkeit beschreibt dagegen noch einmal eine neue Perspektive: Es geht nämlich auch darum, das digitale Wissen selbst als schützenswerte Ressource für unsere Gesellschaft und digitale Güter wie Software als Bestandteil einer nachhaltigen Entwicklung zu betrachten.

«Software für Lüüt, statt Lüüt für Software»: Einerseits führt die Digitalisierung oft zu immer mehr Pflichten in der Dokumentation. So pflegen Pflegekräfte nur noch zu gut 60% ihrer Patientinnen und Patienten, zu knapp 40% bedienen sie Softwaresysteme, um die Pflege zu dokumentieren («Lüüt für Software»).

Die Digitalisierung hilft andererseits vermehrt bei der Inklusion («Software für Lüüt»), indem beispielsweise eine automatische Untertitelung oder eine automatische Audioübersetzung von Webseiten möglich ist. Handkehrum besteht aber auch der Verdacht, dass Aspekte der Digitalisierung zu sozialen Schäden führen (können), da zum Beispiel Menschen in sozialen Netzwerken gemobbt werden und/oder von diesen Medien abhängig werden.

Weitere Aspekte der digitalen Nachhaltigkeit

Neben diesen beiden direkten Zusammenhägen zwischen Nachhaltigkeit und Digitalisierung gibt es auch eine Reihe von indirekten Zusammenhängen. Dazu zählt die Nachhaltigkeit in der Herstellung von digitalen Hilfsmitteln.

«Nachhaltigkeit beginnt bei der Ermittlung von Anforderungen und der Gestaltung digitaler Lösungen.» Werden Verfahren gewählt, die zu vielen Reisen führen, ist das weniger nachhaltig. Wird der Wettbewerb so strapaziert, dass in Billiglohnländern Kinderarbeit eingesetzt wird, ist das ebenfalls nicht nachhaltig. Zu den indirekten Effekten gehört aber auch der gesamtgesellschaftliche Aspekt:

Wir gehen heute davon aus, dass bis ca. 2030 mehr als 20% des weltweiten Stromverbrauchs im Betrieb von IT-Anlagen anfällt. Bis dann wird die Gesellschaft von der digitalen Infrastruktur derart abhängig sein, dass eine Umkehr des Trends praktisch nicht mehr möglich ist.

Dank dieser digitalen Infrastruktur wird im Gegenzug aber enorm viel Energie gespart, weil zum Beispiel für die gleiche Leistung weniger Reisen nötig sind, da Ärztinnen und Ärzte auch Personen in weit entfernten Gebieten versorgen können, weil die dezentrale Energieproduktion verlustfreier koordiniert werden kann.

Nachhaltigkeit als Pflicht und Chance für jedes Unternehmen

Jede einzelne Firma und Verwaltung wird sich früher oder später mit der nachhaltigen Digitalisierung und der digitalen Nachhaltigkeit befassen. Einerseits bietet dieses Thema Chancen zur Differenzierung gegenüber der Konkurrenz – zur Steigerung von Margen, zur Sicherung des Fortbestandes (Strategie), zur Attraktivität als Arbeitgeber,  Arbeitgeberin.

Andererseits wird die nachhaltige Digitalisierung auch zunehmend zu einer moralischen und gesetzlichen Verpflichtung, und damit wird sie auch zu einer wichtigen Fähigkeit im Berufsbild der Digitalisierer und Digitalisiererinnen – denn «Gutes Digital Design ist nachhaltig und schafft Nachhaltigkeit.» (Digital-Design-Manifest, bitkom, 2018).

CNO Programm 2023

Keynote – Prof. Dr. Jan Bieser zum Thema digitale Nachhaltigkeit und nachhaltige Digitalisierung
Keynote – Gioia Deucher Vilchis über ihre Geschichte, das Versprechen des InnHub und dessen Verbindung zur sozialen Nachhaltigkeit
Interview – Gabriela Keller und Judith Bellaiche zur Studie betreffend digitale Nachhaltigkeit
Interview – Antoinette Hunziker-Ebneter zum Thema Nachhaltigkeit an sich und Erfahrungen mit der Digitalisierung im Finanzsektor
Interview – Remo Neuhaus

CNO Anmeldung und Agenda 2023 Anmeldung und Programm

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Geschäftsführer Nimex AG / Vorstand Handel Schweiz

News zu EPAH

Der Verein für Aussenhandelsprüfungen (EPAH) erweitert seine Expertise

Der 2012 von Swissmem und Handel Schweiz gegründete Verein «Eidgenössische Prüfungen im Aussenhandel» (EPAH) wird neu durch die Expertise von swiss export ergänzt. Er soll dank einheitlichen und hohen Prüfungsstandards die Qualität des Schweizer Aussenhandels weiter verbessern.
Der wichtigste Rohstoff der Schweizer Wirtschaft sind ihre hochqualifizierten Fachkräfte, dank denen heimische Unternehmen beinahe 70 Prozent des Bruttoinlandprodukts ins Ausland exportieren. Umso wichtiger ist es, dass die Qualitätsstandards für den Aussenhandel stets verbessert werden.

Mit dem Beitritt von swiss export, dem Kompetenzzentrums für die Schweizer Aussenwirtschaft, erweitert der Verein «Eidgenössische Prüfungen im Aussenhandel» (EPAH) sein Know-how. Neben den Gründungsmitgliedern Swissmem und Handel Schweiz wird swiss export den Verein dabei unterstützen, die Eidgenössischen Berufsprüfungen für Aussenhandelsfachleute sowie auch die Höheren Fachprüfungen für Aussenhandelsleiterinnen und -leiter weiterzuentwickeln.

«Bildung ist eine Grundvoraussetzung, um dem Fachkräftemangel zu trotzen und den Rang der Schweiz als Exportweltmeisterin zu verteidigen», erklärt Claudia Moerker, Geschäftsleiterin von swiss export. Organisationen des Aussenhandels stehen daher in der Pflicht, zugunsten ihrer Mitglieder gut ausgebildete Spezialistinnen und Spezialisten im Aussenhandel auszubilden. Alle drei Vereinsmitglieder bringen ihre verschiedenen Stärken zum Erfolg des Vereins ein.

«Der Aussenhandel entwickelt sich rasant weiter und ist laufend mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Umso wichtiger ist es, dass der Verein EPAH sein Prüfungskonzept regelmässig überprüft und auf die beiden attraktiven Aussenhandelsprüfungen aufmerksam macht. Das Ziel von EPAH ist es, dass die Prüfungen stets den Anforderungen der Wirtschaft entsprechen. Mit swiss export können wir in diesem Bereich vielversprechende Synergien nutzen», sagt Marianne Röhricht, Ressortleiterin Bildungspolitik von Swissmem.

Jeweils zwei bis vier Vertreterinnen oder Vertreter von Swissmem, Handel Schweiz und swiss export übernehmen die Aufgaben der Prüfungskommission. «Da der Verein EPAH seit 2012 besteht, verfügen wir bereits über ein gutes Netzwerk an Prüfungsexpertinnen und -experten und können die fachgerechte Durchführung der Prüfungen gewährleisten. Dank dem Beitritt von swiss export erweitert sich dieser Expertisepool weiter. Dadurch können wir die Qualität unserer Prüfungen auch in Zukunft auf hohem Niveau garantieren», zeigt sich Ueli Stursberg, stellvertretender Direktor von Handel Schweiz, überzeugt.

 

swiss export ist ein Kompetenzzentrum für die Schweizer Aussenwirtschaft, dem über 600 Exportfirmen unterschiedlicher Branchen angeschlossen sind (+5 % gegenüber 2021). Schwerpunkte des Serviceangebots sind zahlreiche Seminare und Fachveranstaltungen, die individuelle Exportberatung, die Bereitstellung von Nachrichten sowie das vom Verband herausgegebene Fachmagazin der Aussenwirtschaft, das «swiss export Journal». Der rein privatwirtschaftlich organisierte Verband schafft Marktvorteile für seine Mitglieder und stellt die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit sowie der Rahmenbedingungen für international tätige Unternehmen ins Zentrum seines Handelns. Neben der Geschäftsstelle in Zürich bietet swiss export ein weltweites Spezialistennetzwerk an. Detaillierte Informationen zu allen Dienstleistungen finden Sie unter www.swiss-export.com.

Swissmem ist der führende Verband für KMU und Grossunternehmen der  Schweizer Tech-Industrie (Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie sowie verwandte Technologiebranchen).
Swissmem fördert die nationale und die internationale Wettbewerbsfähigkeit ihrer 1’350 Mitgliedsfirmen durch eine wirkungsvolle Interessenvertretung, bedarfsgerechte Dienstleistungen, eine gezielte Vernetzung sowie eine arbeitsmarktgerechte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tech-Industrie. Die Schweizer Tech-Industrie ist eine facettenreiche und innovative Branche, die in sämtlichen Lebens- und Wirtschaftsbereichen leistungsstarke Lösungen anbietet. Sie erwirtschaftet ca. 7% des Bruttoinlandproduktes (2022) und nimmt damit in der schweizerischen Volkswirtschaft eine Schlüsselstellung ein. Weitere Informationen unter www.swissmem.ch.

Handel Schweiz ist der Dachverband des Handels, dem 33 Branchenverbände mit insgesamt 4‘000 Unternehmen angehören. Handel Schweiz vertritt eine liberale Politik und setzt sich für eine starke Schweiz ein. Der Handel ist mit 680’000 Mitarbeitenden der wichtigste private Arbeitgeber der Schweiz. Im Handel werden über 38’000 Lehrstellen angeboten, mehr bildet keine Branche aus www.handel-schweiz.com.

Ihr Kontakt

Claudia Moerker, Geschäftsleiterin Verband swiss export
Tel.: +41 (0)44 204 34 86,
E-Mail: info@swiss-export.com

Marianne Röhricht, Swissmem Ressortleiterin Bildungspolitik
Tel.: +41 44 384 48 51
E-Mail: m.roehricht@swissmem.ch

Ueli Stursberg, Handel Schweiz, Leiter Bildung
Tel.: +41 61 228 90 30
E-Mail: ustursberg@handel-schweiz.com

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Medienmittelung Handel Schweiz

Freihandelsabkommen sparen Konsumentinnen und Konsumenten Geld

Basel, 27.11.2023 – Der Schweizer Handel richtet einen Appell an das neu gewählte Parlament, den Freihandel zum zentralen Thema der kommenden Legislatur zu machen. Die Schweiz ist eine Importnation. Jährlich sparen Freihandelsabkommen den Wirtschaftsakteuren Geld. Zölle in Milliardenhöhe fallen weg. Allein importseitig betragen die Ersparnisse 2,4 Milliarden Franken pro Jahr. Dem gilt es Rechnung zu tragen in den kommenden vier Jahren. Die Förderung des Freihandels sollte in Bern oberste Priorität haben. Dies gilt sowohl für das Verhältnis zur EU als auch für Freihandelsabkommen mit dem Rest der Welt.

Gemäss Zahlen des Bundes profitieren Schweizer Wirtschaft sowie Konsumentinnen und Konsumenten massiv von den bestehenden Freihandelsabkommen der Schweiz. Allein importseitig fallen gemäss dem Delegierten für Handelsverträge, Markus Schlagenhof, jährlich
2,4 Milliarden Franken an Zöllen weg. Zudem trägt der Import zur Versorgungssicherheit der Schweiz bei.

Handel Schweiz hat die Bedeutung von Freihandelsverträgen für die Schweizer Wirtschaft mit einer Umfrage bei den Mitgliedern abgefragt. Das Ergebnis spricht eine klare Sprache: Die bilateralen Verträge sind für die Mitglieder von Handel Schweiz von zentraler Bedeutung. 80% sehen ein kommerzielles Risiko für ihr Geschäft, wenn der Erhalt der bilateralen Verträge in Frage gestellt ist. Der Freihandel (83%), der Wegfall von technischen Handelshemmnissen (79%), das Cassis-de-Dijon-Prinzip (70%) sind dabei von besonders hoher Bedeutung. Den Abschluss eines Stromabkommens erachten 87% der befragten Mitglieder als wichtig.

Ebenso grosse Bedeutung haben bilaterale Freihandelsabkommen mit weiteren Staaten. Bei den bestehenden Verträgen sind es die Schwergewichte China und Japan, die als besonders wichtig bewertet werden. Bei künftigen Freihandelsabkommen wecken insbesondere die Abkommen mit den USA und Indien sehr grosse Hoffnungen bei den Mitgliedern von Handel Schweiz. Abkommen mit kleineren Ländern oder Ländergruppen sind ebenfalls wichtig. Dazu gehören mögliche Abkommen mit Vietnam, Thailand, Malaysia und den Staaten Südamerikas. Die Freihandelsabkommen sind auch deshalb von grosser Bedeutung, weil multinationale Fortschritte im Rahmen der Welthandelsorganisation WTO ins Stocken geraten sind und gleichzeitig die wirtschaftlichen Herausforderungen zunehmen. Aussenpolitische Unsicherheiten, Fachkräftemangel und ein Rückgang der Nachfrage führen insgesamt zu einer Abkühlung der Geschäftslage und einer negativen Entwicklung der Ertragslage im Handel.

Medienmappe
Medienmitteilung

Insgesamt ist die Geschäftslage im Grosshandel aktuell noch gut. Die Geschäftslage kühlt sich gemäss der regelmässigen Konjunkturumfrage Grosshandel des KOF und Handel Schweiz aber zunehmend ab. Insgesamt sind nur noch 30% der Unternehmen mit der Geschäftslage zufrieden. 15% berichten von einer schlechten Lage und 55% melden einen befriedigenden Stand. Die Nachfrage ist drei Monate in Folge gesunken und auch die Ertragslage bleibt negativ.

Die Hälfte der Unternehmen erreicht den mengenmässigen Warenverkauf des Vorjahresquartals nicht mehr. Wichtigster Hemmnisfaktor (62%) ist die ungenügende Nachfrage. Die Nachfrageerwartung für die kommenden drei Monate bleibt unverändert im negativen Bereich.
Gemäss der aktuellen KOF Konjunkturumfrage wird auch für die nächsten sechs Monate eine Verschlechterung der Geschäftslage erwartet. In diesem sich abschwächenden konjunkturellen Umfeld richtet der Handel einen dringenden Appell an das neu gewählte Parlament, die Rahmenbedingungen für den Handel zu verbessern und dafür insbesondere auf eine Klärung der Beziehungen zur EU und den globalen Freihandel zu setzen.

Die Konjunkturumfrage des KOF und von Handel Schweiz sowie die Mitgliederumfrage des Verbandes zeigen deutlich: Der Handel braucht verlässliche Rahmenbedingungen und den Zugang zu globalen Märkten. Nur so kann dieser auch mittelfristig einen Beitrag zur
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Schweiz leisten. Im Namen des Schweizer Handels ruft Rudolf O. Schmid (Präsident Handel Schweiz) darum dazu auf, den Freihandel ins Zentrum der neuen Legislatur des Parlaments zu stellen:

“Wir rufen das Parlament dazu auf, dem Freihandel in der kommenden Legislatur oberste
wirtschaftspolitische Priorität einzuräumen. Der Schweizer Handel ist dringend auf verlässliche
Rahmenbedingungen angewiesen, um die Versorgungssicherheit und die positive wirtschaftliche
Entwicklung in der Schweiz sicherzustellen.“

(Rudolf O. Schmid, Präsident Handel Schweiz)

Ausführliche Informationen zu den Themen der Jahresmedienkonferenz 2023 können der Medienmappe 2023 von Handel Schweiz entnommen werden, die auf der Internetseite von Handel Schweiz zum Download bereitsteht.

Ihr Kontakt

Handel Schweiz
Kaspar Engeli

Direktor

+4161 228 90 30
info@handel-schweiz.com

Das sagen unsere Mitglieder

«Weltwirtschaftliche Krisen geben sich die Hand. Die Herausforderungen des Handels werden komplexer. Ein starker Verband mit klarer Strategie und Konsequenz gibt Orientierung und unterstützt bei anstehenden Aufgaben.»

Thomas Freuler

Präsident Schweizer Stahl- und Haustechnikverband / Spaeter AG
Vorstand Handel Schweiz

Das sagen unsere Mitglieder

„Handel-Schweiz ist aktiv und engagiert sich für den Erhalt und die Entwicklung von handelsfreundlichen Rahmenbedingungen. Denn nur ein freier Handel garantiert die Versorgungssicherheit der Schweiz und führt zu wirtschaftlichem Erfolg.“

Benjamin Stähelin

Geschäftsführer Tioman Trading SA

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„Handel Schweiz engagiert sich für praxisnahe Ausbildungen, um in der Berufsausbildung am Puls zu sein. Unsere Lernenden profitieren, dank einer soliden Grundlage, von tollen Karrierechancen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft im Handelssektor.“

Karin Streit-Heizmann

Geschäftsführerin Heizmann AG

Das sagen unsere Mitglieder

„Gemeinsam mit andern für den Handel das Beste tun.“

Hans Christian von der Crone

Geschäftsführer Nimex AG / Vorstand Handel Schweiz

Ausgleichskassen

Gastbeitrag

Gemeinsam mit Handel Schweiz kämpfen wir seitens verschiedenster Verbände derzeit gegen die Einführung eines vollen Lastenausgleichs bei den Familienausgleichskassen (FAK). Stattdessen anerkennen wir eine breit ausgehandelte Kompromisslösung, wonach Kantone mindestens einen Teillastenausgleich unter den Familienausgleichskassen einführen.

Gemäss Familienzulagengesetz sind die Kantone innerhalb eines Rahmens für die Festlegung und Umsetzung der Familienzulagen zuständig und regeln einen allfälligen Lastenausgleich zwischen den Kassen. Entsprechend nutzten die Kantone diese Möglichkeit, massgeschneiderte kantonale Lösungen für einen Lastenausgleich innerhalb der Kassen, die in ihrem Kanton abrechnen, zu treffen. Sie haben Ausgleichssysteme eingeführt, die ihre jeweiligen kantonalen Eigenheiten und Bedürfnisse widerspiegeln.

Leider akzeptieren nicht alle diesen kantonalen Föderalismus. So wurde im Jahr 2017 im nationalen Parlament eine Motion eingereicht, mittels welcher der Bund den Kantonen vorschreiben soll, dass diese bei den Familienausgleichskassen einen zwingenden vollen Lastenausgleich einführen müssen. Da die Motion gegen den Willen von Bundesrat, kantonalen Sozialdirektoren und vieler Verbände vom Parlament angenommen wurde, soll sie nun umgesetzt werden. Die Interessengruppen, die den vollen Lastenausgleich fordern, erwarten, dass die Risiken ihrer eigenen Familienausgleichskasse durch andere Familienausgleichskassen vollständig ausgeglichen werden. Sie widersprechen damit nicht nur dem in der Familienpolitik geltenden Föderalismus, sondern auch grundsätzlichen Versicherungsprinzipien. So erwarten sie, dass Risiken ihres eigenen Versicherungskollektivs vollständig von anderen Versicherungskollektiven mitgetragen werden. Für die betroffenen Versicherungskollektive bedeutet dies höhere Lohnbeiträge zur Querfinanzierung von branchenfremden Kassen ohne Zusatzleistungen für die eigenen Beitragszahler.

Mit der Forderung werden die in den Kantonen bestehenden Kompromisslösungen für verschiedene Arten von Lastenausgleichen verunmöglicht. Solche halten das Versicherungsprinzip zumindest noch teilweise hoch. So haben erst vor kurzem die Kantone Zürich und Basel-Stadt politisch breit abgestützte eigene Teil-Lastenausgleichslösungen eingeführt. Von der Umsetzung eines zwingenden vollen Lastenausgleichs wären 15 Kantone betroffen, die ihre Gesetzgebung zwingend anpassen müssten.

Für die Verbandslandschaft fast noch schwerer wiegt, dass ein voller Lastenausgleich in allen Kantonen zu einer Umverteilung von privaten zu staatlichen Arbeitgebern führt. Neben den Verbandsausgleichskassen besteht in jedem Kanton eine kantonale Familienausgleichskasse. Diesen 26 FAK schliessen sich Arbeitgeber/-innen und Selbstständigerwerbende an, die keiner anderen Kasse angehören. Sie haben also eine Auffangfunktion für Unternehmen, die sich keinem Verband anschliessen. Gleichzeitig sind bei ihnen mehrheitlich die staatlichen und öffentlich-rechtlichen Arbeitgeber angeschlossen.

Das Bundesamt für Sozialversicherung BSV schreibt in der Botschaft selbst: «Die meisten kantonalen FAK würden gemäss Schätzung des BSV durch die Einführung eines Lastenausgleichs profitieren. In denjenigen Kantonen, die vom Lastenausgleich profitieren, können unter Umständen die Beitragssätze reduziert werden. Davon profitieren die angeschlossenen Betriebe der kantonalen FAK und damit auch die Kantone und Gemeinden in ihrer Funktion als Arbeitgeber.» Kurz: Im vollen Lastenausgleich findet eine Umverteilung von den Verbands- zu den kantonalen Familienausgleichskassen statt – finanziert durch die Unternehmen, die den Verbandskassen angeschlossen sind. Davon profitieren in erster Linie die staatlichen und staatsnahen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber respektive diejenigen Unternehmen, die keinem Verband angeschlossen sind. Damit wird das Verbandssystem nachhaltig geschwächt. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass früher oder später einmal das ganze bewährte System mit Verbands- und kantonalen Familienausgleichskassen in Frage gestellt würde. Ganz einfach deshalb, weil bei einer vollständigen Umverteilung der politische Ruf nach einer Einheitskasse nicht fern ist.

Die AK 71 Handel Schweiz und die AK 40 Arbeitgeber Basel sind zwei der zehn grössten schweizweit tätigen AHV- und Familienausgleichskassen. Beide wären – wie viele andere Verbandsausgleichskassen – von der Einführung eines zwingenden vollen Lastenausgleichs in allen Kantonen und damit von der Umverteilung in andere, insbesondere auch kantonale Kassen stark betroffen. Als deren Gründerverbände lehnen wir deshalb die Einführung des vollen Lastenausgleichs in allen Kantonen entschieden ab. Als Kompromisslösung empfehlen wir dem Parlament, den Kantonen mit einer Einführung eines Teillastenausgleichs einen gewissen Handlungsspielraum zu belassen. Damit müssten diejenigen sechs Kantone, die heute noch keinen Lastenausgleich haben (AG, AI, AR, GL, NE, TG) einen solchen einführen. Sie könnten diesen jedoch bedarfsgerecht und kantonalpolitisch abgestützt festlegen – sei dies als voller oder als Teillastenausgleich. Die 20 anderen Kantone könnten ihre heute bestehenden vollen oder Teillastenausgleichs-Systeme beibehalten bzw. müssten diese nur bei den Selbständigerwerbenden anpassen. Damit würde noch ein gewisser gesunder Anreiz für effizientes und gutes Arbeiten und ein Teil des Versicherungsgedankens erhalten bleiben.

Saskia Schenker, Direktorin Arbeitgeberverband Region Basel, Landrätin FDP BL

 

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KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich

Branchenergebnisse

Die Grosshändler berichten saisonbereinigt von einer deutlichen Verschlechterung der Geschäftslage. Auch die Ertragslage hat sich spürbar negativ entwickelt. Für die nächsten drei Monate wird mit einer schwächeren Nachfrage gerechnet.

  • Die aktuelle KOF-Konjunkturumfrage zeigt eine Abkühlung der Geschäftslage im Grosshandel gegenüber dem Vorquartal, trotzdem wird die Gesamtlage nach wie vor mehrheitlich eher positiv gesehen: 38% der befragten Unternehmen beurteilen die Geschäftslage als gut, 49% als befriedigend und 13% als schlecht.
  • Nachfrage und Ertragslage haben sich abgeschwächt. Nachdem sich die Lieferfristen in den vergangenen Quartalen deutlich verlängert hatten, konnte in diesem Quartal wieder schneller geliefert werden, die Entwicklung sollte anhalten.
  • Gemäss den Erwartungen der Grosshändler wird der Preisauftrieb allmählich nachlassen. Für die nächsten sechs Monate wird eine leichte Verbesserung der Geschäftslage erwartet.

Fokus IT-Sparte: Hier hat sich der Geschäftslageindikator von einem hohen Niveau aus leicht verschlechtert. Der mengenmässige Warenverkauf konnte nicht ganz so stark wie in den Vorquartalen ausgeweitet werden. Der Personalstamm gilt weiterhin als zu knapp. Die Aussichten hinsichtlich der künftigen Nachfrage sind günstig.

Die KOF Konjunkturforschungsstelle führt die Umfrage Grosshandel in Zusammenarbeit mit Handel Schweiz durch. Die einzelnen Branchenergebnisse finden Sie im Bericht zur  KOFKonjunkturumfrage.

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KOF Report


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