Nachwuchs sichern, Zukunft gestalten: Handel Schweiz investiert in die Fachkräfte von morgen

2026 war für die Bildung im Handel ein Jahr der Umstellung: Die etablierten KV-Abschlussprüfungen wurden erstmals nach neuem Format durchgeführt, während im Aussenhandel die höhere Berufsbildung weiterentwickelt wird. Ein Blick auf beide.

KV-Abschlussprüfungen in der Branche Handel – neues Qualifikationsverfahren (QV) 

Das Qualifikationsverfahren (QV) 2026 markiert einen Meilenstein: Erstmals wurden die KV-Abschlussprüfungen nach der neuen Bildungsverordnung 2023 durchgeführt: Ein vollständig neu konzipiertes Format, das die letztjährigen Prüfungen nach BiVo 2012 ablöst. In einer rund 50-minütigen Prüfung zeigen die Lernenden, inwiefern sie die im Verlauf der dreijährigen Ausbildung erworbenen Handlungskompetenzen anwenden können. Damit wird der Fokus bewusst von reinem Faktenwissen zur ganzheitlichen Handlungskompetenz verschoben.

Im Mai legten 241 Lernende in der Deutschschweiz und 39 in der Westschweiz ihre Abschlussprüfung in der Branche Handel ab, abgenommen von 174 Expertinnen und Experten. Die Bilanz fällt positiv aus: im Schnitt haben die Lernenden gute Leistungen gezeigt und die Prüfungsexperten haben fair, professionell und nachvollziehbar geprüft.

Handel Schweiz hat die Transformation strukturiert und mit hoher Qualität gemeistert, ein erfolgreicher Praxistest mit wertvollen Erkenntnissen für die weitere Optimierung.

 

Berufsprüfungen und Höhere Fachprüfungen: Aussenhandelsfachleute

Die Aussenhandelsprüfungen gehören zur höheren Berufsbildung. Organisiert werden sie von der EPAH, deren Geschäftsstelle bei Handel Schweiz angesiedelt ist. Auch 2026 lief wieder ein kompletter Zyklus durch: Start war im Februar mit den schriftlichen Prüfungen der Höheren Fachprüfung, den Schlusspunkt setzen wie immer die Diplompräsentationen im August. Von der Theorie bis zur Praxis ist damit alles abgedeckt.

108 Kandidatinnen und Kandidaten traten zur Berufsprüfung an, 4 zur Höheren Fachprüfung (HFP). Das sind weniger als im Vorjahr, vor allem auf HFP-Stufe – ein Punkt, den wir ernst nehmen, finanziell wie bei der Verbreitung dieser Abschlüsse. Eine schöne Premiere gab’s trotzdem: Erstmals waren auch Kandidaten aus dem Tessin mit dabei. Ein gutes Zeichen, dass die Ausbildung in der ganzen Schweiz Wurzeln schlägt. Die Berufsprüfung erreichte eine Erfolgsquote von 70.4%.

Und es tut sich einiges. Auch in der Durchführung selbst entwickeln wir uns weiter, etwa mit dem Einsatz digitaler Lösungen. Mit Blick nach vorn bringen wir in der anstehenden 5-Jahres-Überprüfung die Prüfungsinhalte auf den neusten Stand der Wirtschaft. Eine breite Umfrage bei Unternehmen, Bildungsinstitutionen und Absolventinnen/Absolventen zeigt uns dabei, wohin die Reise gehen soll. So bleibt die fachliche Qualität hoch, und die Abschlüsse gewinnen weiter an Bedeutung für die Branche.

Werden Sie Profi im Aussenhandel
Info KV-Ausbildung Branche Handel

Das sagen unsere Mitglieder

«Weltwirtschaftliche Krisen geben sich die Hand. Die Herausforderungen des Handels werden komplexer. Ein starker Verband mit klarer Strategie und Konsequenz gibt Orientierung und unterstützt bei anstehenden Aufgaben.»

Thomas Freuler

Präsident Schweizer Stahl- und Haustechnikverband / Spaeter AG
Vorstand Handel Schweiz

Das sagen unsere Mitglieder

„Handel-Schweiz ist aktiv und engagiert sich für den Erhalt und die Entwicklung von handelsfreundlichen Rahmenbedingungen. Denn nur ein freier Handel garantiert die Versorgungssicherheit der Schweiz und führt zu wirtschaftlichem Erfolg.“

Benjamin Stähelin

Geschäftsführer Tioman Trading SA

Das sagen unsere Mitglieder

„Handel Schweiz engagiert sich für praxisnahe Ausbildungen, um in der Berufsausbildung am Puls zu sein. Unsere Lernenden profitieren, dank einer soliden Grundlage, von tollen Karrierechancen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft im Handelssektor.“

Karin Streit-Heizmann

Geschäftsführerin Heizmann AG

Das sagen unsere Mitglieder

„Gemeinsam mit andern für den Handel das Beste tun.“

Hans Christian von der Crone

Geschäftsführer Nimex AG / Vorstand Handel Schweiz

«Die Wirtschaft hat an Glaubwürdigkeit verloren»

Andreas Zivy über seine Wahl in den Vorstand von Handel Schweiz, die Bilateralen und die Frage, warum sich Unternehmerinnen und Unternehmer wieder stärker engagieren müssen.

Herr Zivy, Sie sind neu in den Vorstand von Handel Schweiz gewählt worden. Was hat den Ausschlag für Ihre Kandidatur gegeben?

Ich habe mich über die Anfrage sehr geehrt gefühlt. Gereizt hat mich vor allem die Aussicht, mich bei einem Thema einbringen zu können, das mir wichtig ist – die bilateralen Verträge. Das ist für unser Unternehmen zentral, aber auch für mich persönlich. Ich bin ein dezidierter Befürworter dieses Wegs. Als sich die Möglichkeit ergab, hier konkret etwas beizutragen, hat mich das gereizt.

Sie sind seit vielen Jahren Mitglied bei Handel Schweiz. Wie sehen Sie den Verband von aussen – wo liegen die Stärken?

Eine grosse Stärke von Handel Schweiz ist die klare Positionierung, gerade in europapolitischen Fragen wie den Bilateralen. Das ist bei Wirtschaftsverbänden leider nicht selbstverständlich. Mir gefällt diese Klarheit und ich finde es richtig, dass Handel Schweiz bei economiesuisse mit am Tisch sitzt. Ehrlich gesagt kannte ich die Aktivitäten lange zu wenig im Detail. Unser Geschäft ist stark international ausgerichtet, deshalb waren wir in der Verbandsarbeit nie sehr präsent. Umso mehr freue ich mich, das jetzt zu ändern.

Wo könnte Handel Schweiz – und die Wirtschaft insgesamt – noch wirksamer werden?

Was mir seit langem auffällt: Die Wirtschaft hat an Glaubwürdigkeit verloren. Das hängt auch damit zusammen, dass viele Führungskräfte sich nicht mehr politisch einbringen wollen. Ich erinnere mich an ein Gespräch, in dem mir ein Verantwortlicher sagte, man wolle sich nicht exponieren, weil ein Grossteil der Aktionäre aus dem Ausland komme. Das hat mich getroffen, und ich halte es für falsch.

Mir ist einmal in einem anderen Kreis ein guter Vorschlag begegnet: Jede Unternehmerin, jeder Unternehmer sollte ein paar Mal im Jahr an einer öffentlichen Veranstaltung – einer Gemeinde- oder Parteiversammlung – das Wort ergreifen und als Stimme der Wirtschaft auftreten. Genau das fehlt uns. Vielleicht ist das etwas, das wir im Vorstand diskutieren sollten: dass wir alle wieder sichtbarer werden.

Sie sprechen von fehlender Sichtbarkeit. Woran liegt das?

Wir haben uns über Jahre zu wenig eingebracht. Alt Ständerat René Rhinow hat das einmal treffend gesagt: Man kann nicht im letzten Moment eine Kampagne fahren und erwarten, dass man gewinnt. Man muss den Boden lange vorbereiten – über Jahre erklären, was etwa die Bilateralen konkret bedeuten. Viele Menschen wissen gar nicht genau, worum es geht. Selbst in meinem eigenen Umfeld wurde ich gefragt, warum ich mich für einen «so langweiligen Vertrag» engagiere. Meine Antwort war: Weil es einer der wichtigsten Verträge ist, die wir in der Schweiz haben.

Wie konkret betrifft die Personenfreizügigkeit ein Handelsunternehmen wie Ihres?

Sehr direkt. Wir bearbeiten die EU-Märkte heute zentral aus der Schweiz. Fiele die Personenfreizügigkeit weg, müssten wir vieles wieder entflechten – Strukturen, die heute schlank an einem Ort gebündelt sind, müssten neu über verschiedene Standorte verteilt werden. Dazu kommt der Marktzugang: Wir können heute innerhalb der EU importieren, exportieren, zwischenlagern und die Mehrwertsteuer abwickeln – und das alles von der Schweiz aus koordinieren. Dieser Vorteil stünde auf dem Spiel. Für ein physisch handelndes Unternehmen, das Ware von A nach B bringt, ist das existenziell.

Sie engagieren sich auch ausserhalb des Verbands für diese Themen.

Ja. Ich leite eine kleine Stiftung, die sich für demokratische Anliegen einsetzt, und bin beim Projekt «Erfolgreiche Schweiz» dabei. Das ist eine überparteiliche Bewegung, die zeigen will, dass es in der Schweiz viele Stimmen gibt, die hinter einem offenen, partnerschaftlichen Verhältnis zu Europa stehen. Wir verstehen uns nicht als Konkurrenz zu Verbänden oder Parteien, im Gegenteil. Es geht darum, dass möglichst viele Menschen sichtbar Position beziehen.

Wenn Sie einmal auf Ihre Zeit im Vorstand bei Handel Schweiz zurückblicken, was wäre für Sie ein Erfolg?

Wenn wir die Abstimmung zu den Bilateralen gewinnen, wäre für mich alles andere zweitrangig. Das wäre das Wichtigste.

 

Zur Person

Andreas Zivy (geb. 1955) führte die international tätige Ameropa Holding AG während 15 Jahren als Verwaltungsratspräsident in dritter Generation und ist neu im Vorstand von Handel Schweiz. Seit Jahren engagiert er sich für die liberale Demokratie als Präsident der Demokratie Stiftung Basel und Initiant der überparteilichen Aktion «Erfolgreiche Schweiz».

2025 ist im Schwabe Verlag sein Buch «Die dekonstruierte Gesellschaft oder das Ende der Aufklärung» erschienen, ein pointierter Weckruf und Plädoyer für die Rettung der Demokratie.

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Thomas Freuler

Präsident Schweizer Stahl- und Haustechnikverband / Spaeter AG
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Benjamin Stähelin

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„Handel Schweiz engagiert sich für praxisnahe Ausbildungen, um in der Berufsausbildung am Puls zu sein. Unsere Lernenden profitieren, dank einer soliden Grundlage, von tollen Karrierechancen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft im Handelssektor.“

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Geschäftsführerin Heizmann AG

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Tag des Handels 2026

Politik und Wirtschaft im Dialog – Tag des Handels 2026

Gleich lange Spiesse im globalen Wettbewerb, Schulter an Schulter zwischen Politik und Wirtschaft, ein NEIN zur Chaos-Initiative und ein Bekenntnis zum diversifizierten Freihandel mit allen globalen Partnern: Das waren die zentralen Botschaften am Tag des Handels 2026. Vor fast 180 Mitgliedern und Gästen diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft am Gottlieb Duttweiler Institut in Rüschlikon im Rahmen der Generalversammlung von Handel Schweiz über die Herausforderungen für den Schweizer Wirtschaftsstandort.

Präsident Daniel Broglie betonte zur Eröffnung, wie wichtig stabile und verlässliche Beziehungen zwischen Politik und Wirtschaft seien. Peter Spuhler (Stadler Rail AG) gab einen pointierten Überblick zur Lage der Schweiz und begründete sein NEIN zur Chaos-Initiative, während Staatssekretärin Helene Budliger Artieda Einblicke in die aktuellen wirtschaftspolitischen Herausforderungen gewährte.

An der Generalversammlung wurden zudem fünf neue Vorstandsmitglieder gewählt: Roger Altenburger, Nicola Probst, Nathalie Schneitter, Dominique Specht und Andreas Zivy. Gleichzeitig wurden verdiente Vorstandsmitglieder verabschiedet, wobei besonderen Dank an den ehemaligen Präsidenten Rudolf O. Schmid für sein langjähriges Engagement ging.

Den Abschluss bildete ein angeregter Austausch bei einem feinen Apéro.

 

 

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Chaos-Initiative: Handel Schweiz lanciert Kampagne gegen „Chaos-Initiative“

Basel, 13. Mai 2026 – Einen Monat vor der Abstimmung lanciert Handel Schweiz eine eigene Kampagne gegen die «Chaos-Initiative». Nachdem der Vorstand die NEIN-Parole gefasst hat, zeigt der Verband mit Stimmen aus dem Handel, was die Annahme der Initiative für Versorgungssicherheit, Arbeitsmarkt und die Handelsbeziehungen bedeuten würde.

Im Zentrum der Kampagne steht ein Video, in dem eine Unternehmerin und ein Unternehmer die konkreten Folgen schildern: gestörte Lieferketten, fehlende Mitarbeitende, eingeschränktes Angebot und steigende Preise. «Eine starre Bevölkerungsobergrenze in der Verfassung gefährdet genau das, was die Schweiz stark gemacht hat: einen offenen, flexiblen Arbeitsmarkt und verlässliche Beziehungen zu unserem wichtigsten Handelspartner», sagt Kaspar Engeli, Direktor von Handel Schweiz. «Die Folgen träfen den Handel hart – und am Ende jede Konsumentin und jeden Konsumenten an der Kasse

Online-Kampagne von Handel Schweiz 

Die Kampagne läuft auf mehreren Kanälen. Im Zentrum steht das Kampagnenvideo auf YouTube. Auf LinkedIn, Instagram, Facebook wird mit einer Online-Anzeigenkampagne und mit Statement-Videos/-Posts für Reichweite gesorgt. Auf der Kampagnen-Landingpage sind die wichtigsten Argumente gebündelt.

Was für den Handel auf dem Spiel steht

Die Initiative verlangt, dass die Bevölkerung der Schweiz bis 2050 die Grenze von 10 Millionen nicht überschreitet. Bereits ab 9,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern müssten einschneidende Massnahmen ergriffen und internationale Abkommen angepasst oder gekündigt werden – an erster Stelle das Freizügigkeitsabkommen mit der EU. Damit gerieten die bilateralen Verträge insgesamt unter Druck.

Für den Handel hätte dies weitreichende Konsequenzen: Statt freier Rekrutierung würden staatliche Kontingente über Arbeitskräfte entscheiden – mit längeren Verfahren, mehr Bürokratie und Rechtsunsicherheit. Gleichzeitig verschärft sich der Fachkräftemangel: Bis 2029 gehen rund 148’000 Menschen mehr in Pension, als junge Arbeitskräfte nachrücken. Fehlende Mitarbeitende entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Produktion über Logistik bis zum Verkauf – führen zu Lieferengpässen, höheren Preisen und einem eingeschränkten Angebot.

Pragmatische Lösungen statt starrer Bevölkerungs-Deckel

Handel Schweiz nimmt die Bedenken der Bevölkerung ernst, lehnt eine starre Obergrenze in der Verfassung aber klar ab. Der Verband setzt sich für eine pragmatische und verträgliche Steuerung der qualifizierten Zuwanderung ein – mit Investitionen in die inländische Ausbildung, besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie gezielter Fachkräftezuwanderung.

Handel Schweiz empfiehlt deshalb ein NEIN zur Chaos-Initiative am 14. Juni 2026.

Kontakt
Handel Schweiz
Kaspar Engeli, Direktor
+41 61 228 90 30
info@handel-schweiz.com

 

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Konjunkturumfrage Grosshandel

Die Konjunkturumfrage Grosshandel liefert quartalsweise ein verlässliches Bild der Geschäftslage in der Branche. Handel Schweiz führt die Umfrage gemeinsam mit dem KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich durch. Auf dieser Seite finden Sie die aktuelle Ausgabe sowie die Einordnung der Ergebnisse.

Aktuelle Ergebnisse: April 2026
28 Prozent der befragten Grosshändler beurteilen ihre Geschäftslage als gut. Das ist der höchste Wert seit Oktober 2023. Die Nachfrage ist erstmals seit zwei Jahren wieder leicht gestiegen, der Warenverkauf liegt über dem Vorjahresquartal, und die Lieferfristen haben sich erneut verlängert. Die Aprilumfrage 2026 bestätigt damit die Trendwende.

Hemmnisse bleiben spürbar
58 Prozent der Unternehmen nennen weiterhin eine ungenügende Nachfrage als grösstes Hemmnis. Es folgen wirtschaftliche und gesetzliche Rahmenbedingungen mit 38 Prozent sowie der Mangel an Arbeitskräften mit 12 Prozent. Mehrfachnennungen waren möglich.

Branchen entwickeln sich unterschiedlich
Besonders deutlich erholt haben sich die Sparten Maschinen und Ausrüstungen sowie landwirtschaftliche Grundstoffe. Bei Maschinen und Ausrüstungen verbesserten sich Ertragslage und Warenverkauf erstmals seit 2023. Die Sparte Nahrungs- und Genussmittel meldet erneut eine gute Geschäftslage.

Unter Druck bleibt hingegen die Handelsvermittlung. Ein gemischtes Bild zeigt die IT-Sparte: Obwohl Nachfrage und Ertragslage in den letzten drei Monaten zulegten, beurteilen die Unternehmen ihre Geschäftslage erstmals seit 2020 mehrheitlich als schlecht.

Den vollständigen Bericht können Sie hier bestellen:

JETZT BESTELLEN (KOF-Bericht)
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Online-Handelsplattformen: Nationalrat sagt Ja zu klaren Regeln

In dieser Sondersession hat der Nationalrat zwei wirtschafts- und konsumentenpolitische Vorstösse angenommen: Mit der Motion 24.3687 von Sophie Michaud Gigon (Grüne / Waadt) sollen Online-Handelsplattformen mit Sitz in einem Drittstaat dazu verpflichtet werden, eine Rechtsvertretung in der Schweiz zu bestimmen. Die Motion 24.4240 von Benjamin Roduit (Mitte / Wallis) verlangt, dass die Produktesicherheit auch bei der Einfuhr von Gegenständen für den Eigengebrauch gewährleistet sein muss. Damit hat der Rat ein dringend notwendiges und erfreuliches Zeichen für die Konsumenten sowie für einen fairen Wettbewerb gesetzt.

Mit der Zustimmung zur Motion Michaud Gigon will der Rat die grossen ausländischen Online-Handelsplattformen dazu verpflichten, in der Schweiz eine Kontaktstelle und eine Rechtsvertretung zu eröffnen. Dadurch wird es für die Konsumentinnen und Konsumenten wie auch für die Mitbewerber einfacher, ihre Rechte wahrzunehmen. Die ausländischen Online-Handelsplattformen sollen sich nicht mehr in der «internationalen Anonymität» verstecken können. Und die Behörden bekommen endlich einen Ansprechpartner seitens der ausländischen Plattformen, was die effektive Rechtsdurchsetzung vereinfacht.

Mit dem Ja zur Motion Roduit will der Nationalrat eine Gesetzeslücke schliessen und sicher-stellen, dass Produkte, die über ausländische Online-Plattformen verkauft werden, sich aber an Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten richten, den Anforderungen des Schweizer Rechts entsprechen. Zu denken ist insbesondere an das Produktesicherheitsgesetz, das Lebensmittelgesetz oder die Spielzeugverordnung. Damit werden gleich lange Spiesse für ausländische Online-Handelsplattformen und für Schweizer Händler sichergestellt. Dies stellt also einen grossen Sieg für einen fairen Wettbewerb dar. Des Weiteren werden die Konsu-menten vor möglicherweise gefährlichen Produkten besser geschützt.
Eine breite Allianz von Schweizer Wirtschafts- und Konsumentenorganisationen freut sich über den Entscheid des Nationalrats. Er zeigt, dass das Parlament die Sorgen der Schweizer Konsumenten und diejenigen der Schweizer Händler ernst nimmt.

Schon seit mehreren Jahren fordern die zahlreichen Wirtschafts- und Konsumentenorganisationen, gleich lange Spiesse zu schaffen. Asiatische Online-Marktplätze wie Temu und Shein
profitieren seit Jahren von Gesetzeslücken. Diese ermöglichen den vorwiegend chinesischen Händlern massenweise qualitativ minderwertige, unsichere und oft giftige Ware legal in die Schweiz zu liefern – ohne Recyclinggebühren zu bezahlen. Täglich erreichen bis zu 500’000 Pakete aus Asien die Schweiz, viele enthalten nachweislich Produkte, die nicht den Schwei-zer Sicherheitsstandards entsprechen. Eine Untersuchung des Spielwaren Verbands Schweiz zeigt, dass 15 von 18 auf Temu und Shein bestellte Spielwaren nicht verkehrsfähig wären. Auch europäische Tests alarmieren: Mehr als 80 Prozent der geprüften Spielwaren weisen Sicherheitsmängel auf und enthalten gesundheitsgefährdende und verbotene Schad-stoffe. Zusätzlich verursachen die einzeln per Luftfracht verschickten Produkte dieser Online-Marktplätze erhebliche Umweltschäden. Durch diese Versandpraxis entsteht ein bis zu 50-mal höherer CO₂-Ausstoss als bei konventionellem Container-Versand.

Die beiden Motionen gehen nun in den Ständerat.

Kontakt
Handel Schweiz Elias Welti
Mitglied der Geschäftsleitung
+41 61 228 90 37
ewelti@handel-schweiz.com

Fédération romande des consommateurs
Sophie Michaud Gigon
Secrétaire générale
077 434 64 08

SWISS RETAIL FEDERATION
Patrick Erny
Direktor
031 312 40 40
medien@swiss-retail.ch

SWISS TEXTILES
Peter Flückiger
Vorsitzender der Geschäftsleitung
T +41 44 289 79 31
peter.flueckiger@swisstextiles.ch

Medienmitteilung

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Benjamin Stähelin

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Branchenspiegel Handel: Differenziertes Bild in anspruchsvollen Zeiten

Stabile Nachfrage in vielen Bereichen – gleichzeitig zunehmender Druck durch Kosten, Wettbewerb und geopolitische Unsicherheiten

Die aktuelle Lage in den Handelsbranchen zeigt ein differenziertes Bild. In vielen Bereichen bleibt die Nachfrage stabil, teils sogar gut. Gleichzeitig stehen zahlreiche Unternehmen unter wachsendem Druck: Margen sinken, Energie- und Transportkosten bleiben hoch, Lieferketten sind störanfällig, und geopolitische Unsicherheiten erschweren die Planung. In einzelnen Segmenten rückt zudem die Verfügbarkeit von Waren wieder stärker in den Fokus.

Besonders anspruchsvoll ist die Situation in industrienahen Handelsbranchen. Die MEM-Industrie leidet unter den Auswirkungen von US-Zöllen, hohen Energiepreisen und der schwachen Konjunktur in Deutschland. Diese Entwicklung trifft auch den technischen Handel und belastet insbesondere kleinere Betriebe stark.

In bau- und rohstoffnahen Handelsbranchen präsentiert sich die Nachfrage mehrheitlich solide. Der Baumaterialhandel berichtet von einer guten Nachfrage, während die Margen gleichzeitig unter Druck stehen. Steigende Energiepreise verteuern die Transporte, und in den Grenzregionen nimmt die Konkurrenz durch deutsche Anbieter zu. Ähnliche Rückmeldungen kommen aus dem Bereich der Holzwerkstoffe, wo Holz als Baustoff weiterhin im Trend liegt.

Auch in weiteren Branchen zeigt sich ein gemischtes Bild. Elektrogrosshändler verzeichneten 2025 einen leichten Umsatzrückgang. Gleichzeitig wird kritisiert, dass Bauprojekte zunehmend durch Einsprachen und regulatorische Vorgaben verzögert werden. In der Baumaschinenbranche blieb das Geschäft 2025 auf gutem Niveau stabil.

Bei den Stahlhändlern war 2025 umsatzmässig wieder etwas besser, und für 2026 wird mit einer steigenden Nachfrage gerechnet. Gleichzeitig stehen die Margen stark unter Druck, und protektionistische Tendenzen in der EU sorgen für zusätzliche Unsicherheit. Im Edelstahlbereich verlief 2025 hingegen schwach, unter anderem wegen rückläufiger Investitionen der Pharmaindustrie in der Schweiz.

Zusätzliche Unsicherheit bringt die geopolitische Lage. Der Iran-Krieg wird in verschiedenen Branchen mit steigenden Preisen bei Energie, Transporten und Vorprodukten in Verbindung gebracht. Auch mögliche Störungen internationaler Transportwege und Lieferketten werden als Risiko wahrgenommen.

Zunehmend spürbar ist zudem der Wettbewerbsdruck durch ausländische Anbieter. In mehreren Handelsbranchen gelangen günstige Produkte aus China in grossen Mengen auf den Markt und setzen die Preise unter Druck. Dies betrifft unter anderem Arbeitsbühnen, Baumaschinen, Motorräder und den Textilbereich. Im Textilhandel wird zusätzlich auf den wachsenden Einfluss internationaler Onlineplattformen wie Temu und Shein hingewiesen, die Marktanteile verschieben und den Wettbewerbsdruck weiter erhöhen.

Auch in Konsum- und Nischenmärkten zeigt sich ein uneinheitliches Bild. Der Direktverkauf berichtet von guten Zahlen, während im Ledergrosshandel die Nachfrage rückläufig ist und die administrativen Anforderungen zunehmen. Im Weinhandel sinkt der Konsum seit längerem, und regulatorische Vorschläge werden als problematisch beurteilt. Demgegenüber ist der Eierkonsum deutlich gestiegen, was auch zu höheren Preisen geführt hat. In der Milchwirtschaft ist die Lage hingegen angespannt, insbesondere aufgrund von Überproduktionen.

Im IT-Bereich wird von stark steigenden Preisen für Speichermedien berichtet, ausgelöst durch den Ausbau von Rechenzentren im Zusammenhang mit dem KI-Boom. In der Imaging-Branche entwickeln sich insbesondere Kompaktkameras positiv. Der Spielwarenhandel verzeichnete ein Wachstum von rund 5 Prozent, während Medizinalprodukte erneut ihre Krisenresistenz unter Beweis stellen.

Insgesamt zeigt sich: Viele Handelsbranchen stehen trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen weiterhin auf solidem Niveau. Gleichzeitig nehmen Kostenbelastung, Margendruck, regulatorische Anforderungen und internationaler Wettbewerb zu. Die Entwicklungen verlaufen je nach Branche unterschiedlich, doch die Herausforderungen bleiben breit abgestützt.

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Berufliche Vorsorge bei der BVG-Stiftung Handel Schweiz – neu auch ohne AK71-Anschluss möglich

Die BVG-Stiftung Handel Schweiz öffnet sich: Ab sofort können sich auch Unternehmen anschliessen, die nicht bei der Ausgleichskasse Handel Schweiz (AK71) angeschlossen sind. Damit wird der Zugang zu einer bewährten Vorsorgelösung deutlich breiter.

Seit über 40 Jahren versichert die Stiftung Mitglieder von Handel Schweiz im Bereich der beruflichen Vorsorge. Sie profitieren von Kostenvorteilen aus der 1. und 2. Säule mit einer umsichtigen Vermögensanlage, die auf Sicherheit setzt und marktübliche Renditen gewährt.

Das zeichnet die BVG-Stiftung Handel Schweiz aus:

  1. Flexible Vorsorgepläne
    Die angeschlossenen Firmen entscheiden gemeinsam mit ihren Versicherten, welche Vorsorgepläne umgesetzt werden sollen.
  2. Keine Verwaltungskostenbeiträge
    Unternehmen und Versicherte, die bei der AK71 angeschlossen sind, zahlen keine Verwaltungskostenbeiträge in der Pensionskasse.
  3. Hohe Sicherheit
    Der hohe Deckungsgrad sorgt für Stabilität – sowohl für Arbeitgeber als auch für Versicherte.
  4. Hohe Altersguthabenverzinsung
    Der hohe Deckungsgrad und marktübliche Renditen ermöglichen eine überdurchschnittliche Altersguthabenverzinsung.
  5. Modernste Online-Portale
    Die Kasse wird auf dem modernsten PK-Verwaltungssystem der Schweiz betrieben – mit entsprechend fortschrittlichen Online-Portalen für Arbeitgeber und Versicherte.
  6. Transparente Informationen
    Arbeitgeber und Versicherte haben jederzeit Einblick in die wesentlichen Zahlen ihrer Vorsorgelösung.

Erfahren Sie, wie Ihr Unternehmen von der BVG-Stiftung Handel Schweiz profitieren kann.

BVG-Stiftung AK71

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NEIN-Parole zur «10-Millionen-Schweiz»-Initiative

Der Vorstand von Handel Schweiz hat die NEIN-Parole zur sogenannten «10-Millionen-Schweiz»-Initiative beschlossen. Der Verband wird sich mit einer eigenen Kampagne gegen die Annahme der Initiative engagieren. Die Kampagne wird die konkreten Auswirkungen der Initiative auf die Offenheit und Flexibilität der Schweizer Wirtschaft sowie die direkten Folgen für den Handel deutlich machen. Die Chaos-Initiative gefährdet die Versorgungssicherheit und führt zu steigenden Preisen für Konsumentinnen und Konsumenten.

Die Initiative verlangt, dass die Bevölkerung der Schweiz bis 2050 die Grenze von 10 Millionen nicht überschreitet. Bereits ab 9,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern müssten einschneidende Massnahmen ergriffen und internationale Abkommen angepasst oder gekündigt werden. Besonders gravierend wären die Auswirkungen auf das Freizügigkeitsabkommen mit der EU. Dessen Kündigung hätte schwerwiegende Folgen für den Arbeitsmarkt und könnte die bilateralen Verträge direkt gefährden. Für den Handel und die Schweizer Wirtschaft wäre dies ein schwerer Rückschlag.

Gefahr von Planwirtschaft und Bürokratie

Die Initiative führt faktisch zu einem starren Bevölkerungsdeckel und innerhalb weniger Jahre zu massiven staatlichen Eingriffen. Unternehmen könnten nicht mehr frei Fachkräfte rekrutieren.  Stattdessen würde der Staat mittels Kontingente entscheiden, welche Branche und welche Kantone wie viele Arbeitskräfte erhalten. Das bedeutet mehr Bürokratie, längere Verfahren und Rechtsunsicherheit. Besonders betroffen ist auch der Handel, der auf flexible Arbeitsmärkte angewiesen ist. Der liberale Arbeitsmarkt, ein zentraler Erfolgsfaktor der Schweiz, würde nachhaltig geschwächt.

Versorgungssicherheit unter Druck

Für den Handel sind die Folgen besonders kritisch: Fehlende Arbeitskräfte entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Produktion über Logistik bis zum Verkauf – gefährden die zuverlässige Versorgung der Bevölkerung. Gleichzeitig führen Engpässe zu höheren Kosten, die letztlich von den Konsumentinnen und Konsumenten getragen werden. Steigende Preise und ein eingeschränktes Angebot wären die direkte Konsequenz.

Fachkräftemangel verschärft sich

Die Initiative ignoriert die demografische Realität: Die Schweizer Bevölkerung altert und der inländische Arbeitsmarkt schrumpft bereits heute jährlich. Die Zuwanderung ist ein zentraler Faktor, um diesen Rückgang auszugleichen. Ein starres Limit würde den Fachkräftemangel massiv verschärfen – mit spürbaren Folgen im Alltag: längere Wartezeiten, verzögerte Lieferungen und sinkende Lebensqualität.

Klare Ablehnung – für eine starke und offene Wirtschaft

Handel Schweiz setzt sich für eine pragmatische und verträgliche Steuerung der qualifizierten Zuwanderung ein. Dazu gehören Investitionen in die inländische Ausbildung, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie gezielte Fachkräftezuwanderung. Eine starre Obergrenze in der Verfassung lehnt der Verband klar ab. Sie gefährdet den Wohlstand, die Versorgungssicherheit und die Stabilität des Wirtschaftsstandorts Schweiz.

Handel Schweiz empfiehlt deshalb ein NEIN zur Initiative.

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Benjamin Stähelin

Geschäftsführer Tioman Trading SA

Das sagen unsere Mitglieder

„Handel Schweiz engagiert sich für praxisnahe Ausbildungen, um in der Berufsausbildung am Puls zu sein. Unsere Lernenden profitieren, dank einer soliden Grundlage, von tollen Karrierechancen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft im Handelssektor.“

Karin Streit-Heizmann

Geschäftsführerin Heizmann AG

Das sagen unsere Mitglieder

„Gemeinsam mit andern für den Handel das Beste tun.“

Hans Christian von der Crone

Geschäftsführer Nimex AG / Vorstand Handel Schweiz

Ständerat erkennt Handlungsbedarf beim Onlinehandel

In der Frühlingssession diskutierte der Ständerat die Motionen Würth und Regazzi, die darauf abzielen, gleiche rechtliche Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer im Onlinehandel sicherzustellen – insbesondere auch für ausländische Plattformen und Drittstaaten-Händler. Diese Forderungen resultieren aus der realen Wettbewerbsverzerrung, vor der viele Schweizer Unternehmen stehen, wenn internationale Anbieter wie Temu, Shein oder AliExpress faktisch unter anderen rechtlichen Rahmenbedingungen operieren.

Die Stellungnahmen des Bundesrates spiegeln leider eine defensive Verwaltungsperspektive wider: Probleme werden erkannt, aber überwiegend mit bestehenden oder geplanten Teilrevisionen adressiert. Zwar ist begrüssenswert, dass der Bundesrat PrSG (Produktesicherheitsgesetz) und THG (Bundesgesetz über die technischen Handelshemmnisse) anpassen will. Aus Sicht des Handels ist dies aber zu wenig.

Der Bundesrat versucht, neuere Wettbewerbsprobleme mit bestehenden Instrumenten zu lösen, ohne die Ursachen klar anzupacken. Dass Produktsicherheits- und THG-Revisionen «in Aussicht» gestellt werden, ist zwar positiv, verändert aber aktuell nichts an der Rechtsunsicherheit für Unternehmen im Alltag.

Gleich lange Spiesse für alle Anbieter

Die Debatte im Ständerat zeigte deutlich, dass das Problem parteiübergreifend erkannt wird. Mehrere Voten verwiesen auf die stark steigende Zahl von Kleinpaketen aus Drittstaaten, die nur begrenzt kontrolliert werden können, sowie auf Sicherheits- und Qualitätsrisiken bei Produkten aus Onlineplattformen. Befürworter argumentierten, dass bestehende Vorschriften zwar gelten, ihre Durchsetzung im digitalen Handel jedoch unzureichend ist. Kritische Stimmen warnten vor zusätzlicher Bürokratie oder schwieriger Umsetzung. Motionär Benedikt Würth brachte das Anliegen prägnant auf den Punkt: «Es geht um gleiche Spiesse für alle Anbieter im Onlinehandel.»

Lücken bleiben bestehen

Handel Schweiz nimmt mit Freude zur Kenntnis, dass der Ständerat den Handlungsbedarf erkannt und die beiden Vorstösse angenommen hat. Der Entscheid zeigt, dass auch auf parlamentarischer Ebene das Problem der ungleichen Wettbewerbsbedingungen im Onlinehandel gesehen wird und politischer Druck entsteht, konkrete Lösungen voranzubringen.

Wer in der Schweiz tätig ist, hält sich an Vorschriften und wird kontrolliert. Wer aus dem Ausland verkauft, entzieht sich oft dieser Verantwortung. Dieses Ungleichgewicht beeinflusst die praktische Wettbewerbsfähigkeit vor Ort.

Handelsbranchen benötigen klare, durchsetzbare und faire Spielregeln in einer globalisierten, digitalisierten Handelswelt. Nur wenn für alle Anbieter dieselben Pflichten gelten – und diese auch kontrolliert werden – entsteht fairer Wettbewerb.

Handel Schweiz bleibt dran und setzt sich weiterhin dafür ein, dass für alle Anbieter gleiche und wirksam durchgesetzte Regeln gelten.

Das sagen unsere Mitglieder

«Weltwirtschaftliche Krisen geben sich die Hand. Die Herausforderungen des Handels werden komplexer. Ein starker Verband mit klarer Strategie und Konsequenz gibt Orientierung und unterstützt bei anstehenden Aufgaben.»

Thomas Freuler

Präsident Schweizer Stahl- und Haustechnikverband / Spaeter AG
Vorstand Handel Schweiz

Das sagen unsere Mitglieder

„Handel-Schweiz ist aktiv und engagiert sich für den Erhalt und die Entwicklung von handelsfreundlichen Rahmenbedingungen. Denn nur ein freier Handel garantiert die Versorgungssicherheit der Schweiz und führt zu wirtschaftlichem Erfolg.“

Benjamin Stähelin

Geschäftsführer Tioman Trading SA

Das sagen unsere Mitglieder

„Handel Schweiz engagiert sich für praxisnahe Ausbildungen, um in der Berufsausbildung am Puls zu sein. Unsere Lernenden profitieren, dank einer soliden Grundlage, von tollen Karrierechancen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft im Handelssektor.“

Karin Streit-Heizmann

Geschäftsführerin Heizmann AG

Das sagen unsere Mitglieder

„Gemeinsam mit andern für den Handel das Beste tun.“

Hans Christian von der Crone

Geschäftsführer Nimex AG / Vorstand Handel Schweiz